19.08.2026 Kaffeepause mit Dr. Franka Birke, Gründerin und CEO von metr

Shownotes

2016 gründete Dr. Franka Birke das Unternehmen metr Building Management Systems GmbH (metr). Die Idee damals eine digitale Plattform für Energiemanagement in Immobilien, die mehr kann als nur Zählerdaten zu erfassen. Der Weg zu metr, wie es heute im Markt positioniert ist, war lang. Im Gespräch mit Andreas Söntgerath spricht Dr. Franka Birke, weshalb metr viele Jahre Grundlagenarbeit gemacht hat von der heute auch andere Unternehmen profitieren.

Nach der erfolgreichen Finanzierungsrunde und rund 10,5 Millionen Euro frischem Kapital stehen die Zeichen auf Wachstum. Über Sachsen soll es in nach Österreich und in die Schweiz gehen. Wieso eine Station in Sachsen nötig ist, erläutert Dr. Franka Birke bei uns.

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00:00:05: Diesem sonnigen Dienstag freue ich mich, mit Dr.

00:00:08: Franka Wirke einen Kaffee trinken zu können hier in diesem noch kühlen Altbau-Büro.

00:00:14: Frankal wie schön das du den Weg nach Frankfurt gefunden hast und mir ein paar Fragen beantwortet werden.

00:00:19: wir Kaffeetrinken und Kekse essen!

00:00:22: Liebe Franka damit unseren Hörerinnen und Hörern ein konkreteres Bild von dir entsteht.

00:00:31: vorab die Frage Wie würde dich dein Bruder unseren Zuhörern heute vorstellen?

00:00:41: Mein Bruder, der würde sagen meine Schwester kenne ich immer sehr viel arbeitend.

00:00:49: Immer besied.

00:00:52: Erfolgreiche Unternehmerin würde er tatsächlich sagen.

00:00:55: Ich glaube mein Bruder ist da auch stolz drauf was seine Schwester macht in einer spannenden Branche.

00:01:04: Ja, ich glaube es hat selber auch eine Eigentumswohnung.

00:01:09: Er weiß wie traditionell diese Branche ist aber er ist auch im Innovationsbereich tätig und er sieht auch dass die Branche glaubt das der Knoten bald platzen wird was die Digitalisierung

00:01:21: angeht.

00:01:22: Fabela damit ihr Knoten Platz hast

00:01:24: du

00:01:25: zwanzig sechzehn Meter gegründet.

00:01:30: zuvor hast so sechs Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiter an einem Lehrstuhl für Technologie und Informationsmanagement der TU Berlin gearbeitet, also durchaus schon Kontakt mit Innovationen und Technologien gehabt.

00:01:45: Auch CleanTech und CleanTech-Axcelerator aufgebaut.

00:01:49: Was hat dich denn an dieser Förderlogik die es damals gab von Forschung und Axelatorprogramm so gestört dass du gesagt hast naja jetzt gründlich halt was eigenes und mach mal eine eigene Sache?

00:02:04: Also ich kann nicht sagen, dass mich was an der Förderlogik gestört hat.

00:02:09: Die Station Wissenschaft und Accelerator die waren halt einfach Schritte auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

00:02:19: Geplant

00:02:19: also hast du es vor?

00:02:23: Sie zieht sich wie ein roter Faden durch meinen Lebenslauf aber ich kann nichts sagen das ich wirklich schon von langer Hand geplant hätte.

00:02:30: Aber beide Stationen hatten auf jeden Fall was für sich, also in der Forschung konnte ich mich mit unterschiedlichen Themen beschäftigen.

00:02:41: Ich hatte natürlich mein eigenes Thema, meine eigene Doktorarbeit aber

00:02:45: da ging es zum

00:02:47: Technologischen Kompetenz und Erfolg junger technologieorientierter Unternehmen.

00:02:54: Dann gab's in der Entrepreneurscheforschung noch ganz viele andere spannende Themen und man ist dann regelmäßig auch zu zu wissenschaftlichen Konferenzen gefahren.

00:03:04: Aber irgendwann war meine Doktorarbeit abgeschlossen und ich musste mich entscheiden, und ich dachte... Ich glaube, ich kann mir auf Dauer nicht vorstellen dann so viel Zeit in meinem stillen Kämmerchen zu verbringen und Paper zu lesen und Daten zu analysieren.

00:03:20: Und da gab es die Chance einen neuen Accelerator mit aufzubauen.

00:03:23: Das war auch über die TU Berlin nämlich das Climate

00:03:26: Kick.

00:03:27: Die habe ich ergriffen Tolle Zeit muss ich sagen, sehr dynamisch.

00:03:33: Dann viele tolle CleanTech-Startups die wir damit unterstützt haben nicht nur mit Fördermitteln sondern auch mit einem Netzwerk und Masterclasses.

00:03:42: also wir haben ihnen das Handwerkszeug an die Seite gegeben um dann ihre Unternehmen erfolgreich weiterzuentwickeln.

00:03:49: und dann würde ich sagen habe ich selber Lust bekommen den Mut mein eigenes Unternehmen aufzubauen.

00:03:56: so würde es eher beschreiben, aber insgesamt finde ich die Förderlogik in Deutschland eigentlich ziemlich gut.

00:04:00: Vor allem in der Frühphasen-Startup-Bereich macht Deutschland schon ziemlich viel und die Acceleratoren oder Inkubatoren finde auch die machen einen super Job.

00:04:13: Wie bist du auf die Idee gekommen, Meter zu gründen?

00:04:16: Also da anzusetzen...

00:04:18: Das ging tatsächlich auch über kein Inkubator sondern ein Komponibel.

00:04:26: Und ich kannte einfach schon von meiner Arbeit, also ich habe bei das Center for Entrepreneurship an der TU Berlin auch ein Jahr geleitet.

00:04:34: Darüber hab' ich meine Mitgründerin kennengelernt und wir sind dann beide auch in einem Company-Bilder, weil ich hatte ja gute Erfahrungen gemacht mit diesen Formaten – und dort war praktisch, also das Fokus auf Maschinenökonomie, auf Geschäftsmodelle die Hardware basiert Und da ist dann eigentlich die Idee entstanden, ein IoT Backbone zu bauen für die Wohnungswirtschaft.

00:04:59: Wenn man auch Kontakte hatte in der Wohnungswirtschaft und das hat sich dann sukzessive weiterentwickelt.

00:05:04: IOT Backbone für die Wohnungswirtschaft?

00:05:07: Das klingt sowas wie das Hardware-Betriebssystem für einen Wohngebäude.

00:05:15: Kann man fast so sagen oder wie eine Gebäuleleitechnik ältere Bestandsgebäude.

00:05:23: Vielleicht kann man das auch so bezeichnen, weil am Ende geht es ja darum damit die Daten aus dem Gebäuden zu holen, die aktuell einfach noch eine Black Box sind, wo man nicht weiß wie die Anlagen gerade laufen ob sie gut funktionieren, ob's Probleme gibt, Störungen vorlegen und was ist das Einsparpotenziale Energie?

00:05:44: Was ich noch habe würde ich eher als GLT für Bestandsgebäude bezeichnen?

00:05:53: Also, Hardware gebunden.

00:05:55: Jetzt verspricht ihr als Mieter Energieeinsparung von bis zu ca.

00:05:59: twenty-fünf Prozent ganz ohne baulichen Eingriff und das vermutet ja erstmal so dass es keine Hardware braucht.

00:06:08: Warum hat's denn in Deutschland dann solange gedauert bis der Gebäude bestand oder bis auch die Bestandshalte überhaupt verstanden haben dass es eigentlich kein Hardware-Problem ist, sondern viel mehr ein Steuerungs- oder Softwareproblem.

00:06:24: Also ich glaube das hängt einfach mit unserer Branche zusammen mit unserer traditionellen konservativ eingestellten Branche.

00:06:31: Das ist einfach immer ein bisschen dauert bis man sich mit neuen Themen anfreundet und vor allem jetzt bei einem Thema wo ja gar nicht die Kompetenz herrschte.

00:06:41: also Immobilienunternehmen vermieten Fläche, verwalten Fläche und jetzt kam das Thema Energie halt noch auf.

00:06:51: Vor allem seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine wo die Energiepreise dann in die Höhe gestiegen sind.

00:06:58: da hat man sich eigentlich zum ersten Mal so richtig mit dieser Thematik auseinander gesetzt Und da musste man ja auch erstmal Kompetenzen aufbauen und sich ein Zielbild verschaffen.

00:07:08: was wollen wir denn als Unternehmen überhaupt erreichen?

00:07:11: Ja

00:07:11: Das ist das eine.

00:07:12: und dann sagen wir mal Bestandsgebäude da gibt es immer ein Initialaufwand.

00:07:17: Ich muss halt erstmal in die Gebäude rein, ich muss jedes einzelne Gebäudere anfahren.

00:07:22: Ist nicht wie bei einer Software wo ich auf den Knopf drücke und dann funktionieren die Lizenzen weiß ich bei hundert Leuten oder Mannschaften.

00:07:32: Ich muß jedes einzelnen Gebäuda anfahren, ich muß Zugang bekommen Anlagenbestand zu tun und da muss man dann auch erst mal eine skalierbare Lösung entwickeln, sodass der Kunde eigentlich damit keine Komplexität hat bei der Umsetzung.

00:07:49: Also wird das eher so sehen?

00:07:51: Und jetzt denke ich mal mit dem gestiegenen Energiekosten hat jeder verstanden dass digitale Technologien da auch einen wesentlichen Beitrag leisten können.

00:08:02: also wenn ich richtig verstanden habe zum einen konservative Branche alles klar Haken dran ist andere es der Aufwand sich mit dem Thema Ich kriege ... und ich krieg... Ohne dass ich da ins Gebäude eingreifen, bedeutet aber trotzdem noch.

00:08:22: Ich muss zum Gebäudee hinfahren und mir ein Bild vor Ort machen.

00:08:25: Und das

00:08:26: glaubst du ist so bisschen die Hürde?

00:08:29: Das ist keinem so richtig klar am Anfang.

00:08:32: Obwohl alle wissen von Gebäuden sind Immobilienobjekte.

00:08:39: Was bedeutet das?

00:08:39: kein baulichen Eingriff?

00:08:42: Wir müssen jetzt keine neue Anlage einbauen, sondern was wir machen ist ein Gateway in die Keller zu installieren.

00:08:49: Das kann es innerhalb von fünfzehn Minuten gemacht und dann nehmen wir die Daten auf.

00:08:54: Wir verbinden uns mit der Reglertechnologie sehen dann die Betriebsdaten der einzelnen Anlagen packen da vielleicht noch Sensorik an Fall-Rücklauftemperatur wenn notwendig Und das ist halt minimal, man sagt minimal, invasiv.

00:09:10: Also nicht so als würde ich eine Gebäudehülle davor setzen oder

00:09:13: die... Ja also es ist überhaupt nicht vergleichbar jetzt mit energetischer Sanierung und den Kosten, die da halt auflaufen?

00:09:21: Jetzt habt ihr gerade kürzlich, also im Juli eines Serious B-Runde abgeschlossen, zehn Komma fünf Millionen habt ihr eingeworben.

00:09:29: nach eigenen Angaben habt ihr bei mehr als achtzig Prozent Umsatzwachstum und einer Net-Hutation Rate von über hundertfünfzig Prozent im Vorjahr, eure Investoren damit auch überzeugen können.

00:09:41: Welche dieser beiden Kennzahlen war denn für diejenigen, die investiert haben am Ende Ausschlag geben?

00:09:47: Wachstumstempo oder die Bindung der Bestandskunden?

00:09:54: Also eigentlich beide dann noch ein paar andere.

00:09:58: aber daraus kann man ja Erkenntnisse ziehen in den Hinblick auf Unsere Skalierungsreife, Kundenbindung, Kundenvalidierung Mieter-Wächstheit nicht nur... Also zum Glück ist ja immer gut.

00:10:13: Nicht nur mit neuen Kunden aber wir freuen uns über jeden neuen Kunden Aber auch durch Abselling bei Bestandskunden und das ist dann auch ein Zeichen dass unser Ansatz eine Plattform anzubieten Mit mehreren Lösungen die sich der Kunde individuell zusammenstellen kann funktioniert.

00:10:29: also wir entwickeln uns nachhaltig weiter mit den Kunden, die vielleicht am Anfang eine Lösung nehmen und wenn alles gut funktioniert dann noch die nächste.

00:10:39: Also wenn ich das Thema Energie betrachte würde der Kunde sagen ich gucke jetzt in den Heizungskeller weil da wird bei mir Energie erzeugt.

00:10:45: Dann verkauft

00:10:47: ihr

00:10:49: den Baustein Heizungskeller.

00:10:50: und jetzt sagt aber ich habe auch noch irgendwie Solar oder Geothermie oder wie auch immer, das möchte ich auch mit vermarkten.

00:10:57: Genau

00:10:58: Zukunftstechnik können wir auch mit anbinden.

00:11:00: Dann kauft er den Baustein?

00:11:02: Ja zum Beispiel oder aber verbindet es noch mit dem wettbewerblichen Messstellenbetrieb.

00:11:07: also im Bereich Energiemanagement haben wir ja auch ein Angebot.

00:11:11: Also diese Kombination kann da ganz flexibel sich was raushoben und was passt, was dann auch zeitlich passt.

00:11:18: und dann vielleicht wenn ich noch eine Bemerkung

00:11:20: machen darf

00:11:21: Net Retention Rate sagt ja auch etwas über unsere Branche aus, nämlich dass da einfach noch Potenzial ist.

00:11:26: Dass da einfach diese Branche überhaupt nicht gesättigt

00:11:29: ist.

00:11:29: Also super!

00:11:31: Viel Potential für Mieter?

00:11:32: Genau,

00:11:33: viel anderer auch.

00:11:35: Baut ihr die Technik denn selber hier in die Heizungskeller einbringt?

00:11:41: Wir haben die Techniken also das Gateway jetzt, haben wir selber designed und entwickelt.

00:11:46: aber es baut einen Produzent Ja, und genau was wir halt worauf wir Wert gelegt haben.

00:11:55: Ich habe ja schon eingangs gesagt das IoT Backbone verschiedene Daten aufnehmen über das Gateway.

00:12:00: für uns war auch wichtig dass das Daten dann auch filtern kann.

00:12:04: also da ist ein Edge Computing drauf mit nur relevante Daten.

00:12:08: auch weitergehen an die Cloud.

00:12:09: Das

00:12:09: ist eine Kostenfrage dann für den Kunden.

00:12:12: und wichtig auch das wir nicht uns vom WLAN abhängig machen.

00:12:17: Multi-Provider-Symkarte drauf, also mit Mobilfunk.

00:12:21: Ja und dann gibt es noch ein paar andere kleinere Hardware-Komponenten die wir mit vorproduzieren.

00:12:29: Farbehaft!

00:12:29: Also Hardware ist das eine Thema als andere Thema Software.

00:12:32: wenn ich die Daten habe muss sich die auch irgendwie analysieren?

00:12:35: Ist das ein wesentlicher Teil deiner Produktportfolie?

00:12:38: zu sagen ich baue hier Software die die Daten richtig versteht interpretiert und ausliest?

00:12:44: Das ist eigentlich unser Wertversprechen.

00:12:46: Wir sind ein Hardware-enabled Software-Startup, die Hardware ist ja nur da um die Software zu ermöglichen.

00:12:52: also wir müssen rein, wir brauchen diese Hardware überhaupt an die Daten zu kommen.

00:12:57: deswegen gibt es diese Hardwares aber die Hardwaes kein Produkt an sich.

00:13:01: Also wir verkaufen beides mal auch die Software immer gekoppelt an das Geldweg.

00:13:05: Wenn der Kunde jetzt ein bisschen pfiffig ist und sagt okay ich bekomme jetzt die Daten Ich baue mir aber meine eigene Software weil er das irgendwie in den Code rein und dann Mache ich da sechs Wochen drin rum mit zwei Cracks und dann habe ich mir selbst sowas gebaut.

00:13:19: Ist das kein Substitut oder gefällt es nicht eure Idee?

00:13:24: Also klar, kann man mit KI-Assistenten auch programmieren.

00:13:29: Das sind aber eher so ... Ich würde jetzt mal sagen Programmierarbeiten die jetzt ein Junior-Programmierer machen würden.

00:13:36: Ja also wir setzen ja auch Claude ein um zu programmieren und sparen damit auch immens viel Zeit ein.

00:13:45: Aber wenn jetzt, sagen wir mal so, der Kunde anfängt da selber zu entwickeln.

00:13:50: Dann ist immer die Frage wie hoch kann denn die Qualität sein in der Software oder der App, die er baut?

00:13:55: Wenn er selber keine Erfahrung hat in einer Entwicklung im Coding?

00:14:03: und dann, wenn man vielleicht mal auf die Datenbasis schaut, die ihr dann nutzen kann das können ja eigentlich nur die Anlagen aus seinem eigenen Unternehmen sein.

00:14:11: Und unsere Entwickler sind erfahren, die machen das schon seit mehreren Jahren.

00:14:16: Die testen dann auch die Software und können sagen ist es jetzt gut was vom Claude codelt wurde?

00:14:23: Hat das eine gewisse Qualität?

00:14:25: Die haben da auch im Heizungsbereich sich eine gewissen Kompetenz schon angeeignet.

00:14:29: also ich glaube dass kann man jetzt nicht so vergleichen und man sollte doch das Immobilienunternehmen vielleicht eher die Kompetenzen aufbauen, um bewerten zu können was sind denn dann für Lösungen draußen am Markt?

00:14:41: und für welche Lösung entscheide ich mich jetzt vom Profisoftware-Entwickler.

00:14:46: Also siehst du nicht als Wettbewerber?

00:14:50: Nein!

00:14:50: Wie gesagt, für kleinere Sachen kann man das machen und die Immobilienbranche macht ja da auch schon viel.

00:14:55: Ich finde es super!

00:14:56: Die Entwicklung KI ist eine Zukunftstechnologie.

00:14:59: also wenn man jetzt im Bereich Kundenansprache was macht Mieterkommunikation, Support anbietet oder aber auch in der Baubranche wird ja auch schon einiges mit KI-Support gemacht.

00:15:12: Flächen zu generieren oder zu ermitteln Grundrisse für energetische Sanierung Passt ja auch alles, aber das wird auch angeboten dann wieder von Expertenunternehmen.

00:15:25: Ja.

00:15:25: Von Dienstleistern, Technologie-Dienstleister.

00:15:29: Das verstehen

00:15:30: wir.

00:15:31: Kommen wir nochmal zurück auf die Finanzierungsrunde, die ihr kürzlich abgeschlossen habt.

00:15:35: mit der sächsischen Beteiligungsgesellschaft.

00:15:38: ist auch erstmal die öffentliche Hand mit bei euch beteiligt oder einer aus diesem Hintergrund geprägte Investor dessen Engagement auch so ein bisschen an den Standort Sachsen geknüpft ist.

00:15:52: Wie viel Unternehmenswirtschaft frei kippst du denn auf, wenn dich da Richtung Sachsen orientieren würdest?

00:16:02: Also erstmal muss ich ganz kurz klarstellen wir haben auch schon vorher einen öffentlich rechtlich geprägten Investor mit im Captail gehabt das ist die EBW Capital aus Berlin und haben dann sehr gute Erfahrungen mit gemacht.

00:16:15: Und ein zweiter Standort war für uns Teil unserer Eskalierungsstrategie.

00:16:21: Also wir haben überlegt, wo könnten wir den zweiten Standort aufmachen.

00:16:25: als dann die Gespräche mit der SPG sich vertieft haben?

00:16:29: Haben wir da natürlich auch Sachsen mehr in den Fokus genommen und das macht auch total Sinn Mitteldeutschland.

00:16:37: Wir haben Kunden in Sachsen, wir haben Zulieferer in Sachsens.

00:16:41: Wir können die zukünftig viel schneller bedienen, viel schneller und flexiler liefern.

00:16:47: Wir werden da jetzt ein Hub aufbauen im Bereich Logistikfertigung, Installationen.

00:16:52: also wir sehen uns da gut aufgestellt und die SPG hat ja darüber hinaus auch noch andere Mehrwerte.

00:16:58: diese bietet sind ja Teil eines Energieklusters.

00:17:01: also da wären wir auch mit Sicherheit gute Kontakte dann auch knüpfen können.

00:17:05: Also auch

00:17:06: Smart Money?

00:17:09: Ich meine bei jedem Investor, also beim reinen Finanzinvestor da hast du ja auch Konditionen bis ja auch gebunden an bestimmte Themen die er erreichen muss.

00:17:18: Also das ist vielleicht nicht ganz so sichtbar dann.

00:17:21: Du hast ein bisschen diversifiziert wenn man die Finanzierungsrunde mal betrachtet C Series A eine Crowdfunding-Kampagne im Grunde ist alles dabei.

00:17:33: und jetzt bei der Series B zwei maßgebliche Angeln Anker Investoren, aus Angeln Sachsen hätte ich fast gesagt.

00:17:42: Aber die Angeln vielleicht, die Sachsen... Also seit zwanzig-zwanzig so übern groben Daumen sind da zwanzi Millionen bei euch eingeworben worden?

00:17:52: Welche Funktion hatte in diesem Kontext das Crowdfunding?

00:17:55: Das ist ja eigentlich eine sehr ungewöhnliche Maßnahme wenn man jetzt vergleicht, man macht so ne klassische Civilization.

00:18:06: Ja, du spielst wahrscheinlich auch auf diese Marketingaspekte

00:18:10: ab?

00:18:10: Das war nur ungewöhnlich.

00:18:14: Es ist viel auf so ein bisschen in dieser Serie, es wird ganz normal und dann komplett den Crowdfunding...

00:18:20: Also das ist natürlich crowdfunding, ist natürlich stark gekoppelt an Marketingaktivitäten.

00:18:29: Du musst die Kampagne so aufbauen.

00:18:31: Du willst ja das Interesse von potenziellen Unterstützern

00:18:36: gewinnen.

00:18:37: Hat das gewirkt?

00:18:38: Ja,

00:18:39: da waren auch einige dabei die man aus dem eigenen Netzwerk natürlich auch von der Plattform Investor aber auch aus dem eigenen Netzwerk und das hat übrigens auch noch einen anderen Effekt gehabt dass wir tatsächlich Unternehmen auf uns zugekommen mit denen haben wir eine Kundenbeziehung sind beeingegangen also ist eigentlich auch noch eine Art Vertriebskanal.

00:18:59: Also sehen wir insgesamt sehr positiv, was jetzt einfach die Sichtbarkeit auch angeht.

00:19:06: Ist natürlich ein Thema das neu ist in der Branche weil viele glaube ich auch veraltetes Verständnis haben von Crowdfunding dass es halt jetzt irgendwie early stage startups sind im Konsumgüterbereich oder dass Spenden aufgerufen werden sollen für irgendwelche kreativen Projekte aber du kannst damit auch einen Kapital einsammeln.

00:19:28: Das ist halt total spannender auch an so einer Plattform wie zum Beispiel Investor.

00:19:34: Also würdest du sagen, es war eher hilfreich hinsichtlich Awareness fürs Produkt für das Unternehmen?

00:19:42: Auch genau!

00:19:43: Beides ist ja auch Teil unserer Series B gewesen.

00:19:46: aber jetzt die eigentliche Aufmerksamkeit bekommen wir nach Abschluss der Series B. Das ist ja jetzt noch spannender also...

00:19:55: Ja, es

00:19:56: ist eine

00:19:56: beachtliche Summe und gerade in diesen Zeiten.

00:19:58: Wie ist das gelungen?

00:19:59: Wo wir im Blackprint PropTech Report gesehen haben.

00:20:05: Es gibt zwei Finanzjogen aber die sind Kleinteiliger, die gehen eher an die frühfasigen Unternehmen und dann schafft erst als etabliertes PropTech zehn Jahre am Markt jetzt plötzlich zehn Minuten zu raisen.

00:20:17: Wie hat dies gelungen?

00:20:19: was war da im Vorfeld ein Aufwand und Aktivität nötig?

00:20:22: Absolut!

00:20:24: Also du musst schon dranbleiben, viele Kontakte aufbauen und wenn man früher vielleicht mit hundert Investoren sprechen musste um dann das eine Match zu finden sind es jetzt vielleicht hundertfünfzig.

00:20:36: also ich würde mal sagen dass ist ein bisschen auch gekoppelt gewesen an die Dynamik des Kapitalmarktes.

00:20:44: Und da merken wir ja... Ihr habt

00:20:45: euch ja nicht in die Karten gespielt?

00:20:47: Nein, nicht!

00:20:49: Aber wir sehen ja wo das Kapital gerade hinfließt Also in Richtung Robotics, Security.

00:21:00: Dann auch so Gelegenheitsinvestoren die früher vielleicht eher mal eine Immobilienbranche investiert hätten haben jetzt seitdem der Zins wieder so angestiegen ist.

00:21:09: Vielleicht eher andere Formen wo sie investieren.

00:21:13: Andere Modelle und weniger Startups mehr im Fokus weil es dann einfach Risiko ärmer ist als ein Startup zu investieren.

00:21:20: das war spannend.

00:21:21: wir praktisch bei der Null Zins in dieser Zeit waren, aber auch das hat sich jetzt anders entwickelt.

00:21:31: Aber das Gute ist du kannst immer noch mit ESG, kannst du auch immer noch Geld raisen?

00:21:37: Am Ende ist halt wichtig was ich vorhin auch schon gesagt habe zu zeigen dass du skalieren kannst, dass Kunden, dass sie akzeptiert sind, Product Market Fit, da muss man bestimmte Zahlen auch vorweisen.

00:21:48: und wichtig für den Kunden, dass es nicht einfach nur regulatorisch irgendwie getrieben ist.

00:21:56: Warum der Kunde jetzt sich für deine Produkte entscheidet?

00:21:58: Du musst ihm auch vorrechnen können.

00:22:00: das lohnt sich auch ohne die Regulatorik oder irgendwelche Fördermittel.

00:22:04: Das ist eigentlich ein No-Brainer und wenn du jetzt die Technologie investierst kannst du Geld sparen usw.

00:22:12: Das alles

00:22:13: möglich.

00:22:14: Also der Kunde muss verstehen, das mache ich nur damit ich meinen ISG-Reporting auf Knopfdruck bekomme.

00:22:19: Was eine regulatorische Vorschrift ist, dass ich es erstelle sondern ermerkt selbst wenn nicht das auf Knopffdruck bekommen kann ich immer noch einsparen weil ich das Gebäude günstiger betreiben kann und letztlich die Nebenkosten beispielsweise für die mietenden

00:22:33: Sinken.

00:22:33: Genau!

00:22:33: Und vor allem jetzt in Krisenzeiten.

00:22:35: eigentlich kann damit Geld sparen.

00:22:38: Sollte man natürlich nicht erst in Krisentzeiten investieren aber das ist halt auch nochmal ein schöner Nebeneffekt.

00:22:45: Du hattest verlautbeanlassen, dass ihr mit dem frisch eingeborenen Kapital auch die internationale Expansion vorantreiben wollt.

00:22:53: Skaliert denn überhaupt ein Geschäftsmodell wie das von Mieter europaweit wenn Heizungsbestand, Abrechnungssystem und Regulatorik von Land zu Land unterschiedlich sind?

00:23:04: Also ich glaube gar nicht, dass es so unterschiedlich ist.

00:23:06: weil

00:23:07: also einfach die Technologie im Keller die Kessel die wir am Keller vorfinden sind alle gleich auch in anderen Ländern.

00:23:17: regulatorisch basiert auf IPBD.

00:23:19: Und da ist ja wichtig, Energie einzusparen und CO² zu reduzieren.

00:23:24: Bei uns in Deutschland wurde es übersetzt jetzt ins Gebäude Modernisierungsgesetz.

00:23:29: In anderen Ländern heißen die Gesetze anders.

00:23:32: Was jetzt so die Abrechnung angeht... Hier in Deutschland haben wir das Modell mit der Betriebskostenverordnung.

00:23:38: Also man kann die Softwaregebühren umlegen, man kann ja auch die Hardware umlegen wenn man möchte.

00:23:43: In anderen Ländern haben wir dann vielleicht eher ein Warmmietenmodell und dann hat der Vermieter sowieso auch einen Anreiz an Energie einzusparen.

00:23:50: Also das sind vielleicht ein bisschen andere Modelle, aber am Ende geht es doch darum dass die Energiekosten hoch sind und man damit eine signifikante Einsparung erzielen kann.

00:24:02: Die Energiepreise, das haben wir in den vergangenen Wochen mitbekommen, variieren von Nation zu Nation weil sie anders erzeugt werden.

00:24:11: Wenn ich noch siebzehn Atomkraftwerk gelaufen habe und billig Strom herstellen kann, dann gibt es eine Ahnung, Wendigkeit auf Energiekosten zu gucken.

00:24:20: Dann hab' ich immer noch CO², was sich reduzieren kann und muss?

00:24:25: Also ihr seid zuversichtlich dass das gelingt.

00:24:29: europäischer Expansion und da bringe ich davon von der Heterogenität der Märkte.

00:24:33: Es ist für uns ein spannender Wachstumsfahrt und wir haben hundert Millionen Low-Tech Gebäude in Europa, die einfach noch nicht digitalisiert sind.

00:24:46: Also wäre es schade dieses Potenzialen nicht anzugehen?

00:24:52: Du hast

00:24:52: erstens ja gerade von den Verordnungen was sie auch genannt und du hast auch einmal öffentlich kritisiert das im geplanten Gebäudemodellisierungsgesetz Regelung zu Gebäudenautomation wie im Paragraph ein seventy A GG aufgeweicht werden sollen.

00:25:08: Ist das nicht auch ein handfestes Unternehmer-Schuss Eigeninteresse, das zu kritisieren?

00:25:13: Schließlich lebt ihr ja auch ein Stück weit von diesem Geschäftsmodell.

00:25:17: Also erstmal zu dem Gesetz... Ich finde es war also zurecht habe ich das kritisiert weil das wäre ein Rückschritt gewesen.

00:25:25: Wieso?

00:25:25: Wir hatten das ja schon im GEG und das waren die Weichen gestellt in Richtung Übersetzung des IPBD in nationales Recht.

00:25:36: Weil das ist ja auch Teil des IPPD, dass Gebäudeautomationen durchgeführt werden muss und wenn man die jetzt nicht mit aufgenommen hätte ins neue Gebäudemodernisierungsgesetz, wäre das... Hätte das auch wieder zur Unsicherheit geführt am Markt?

00:25:48: Und wir haben ja viele Unternehmen am Markt, die sich sehr stark orientieren an der Regulatorik weil sie dann nichts falsch machen wollen, wenn Sie schon diesen Weg gehen Und ich denke, die nächste Bundesregierung hätte es eh anpassen müssen.

00:26:02: Also soviel erstmal mal.

00:26:03: dazu habe ich übrigens auch kritisiert in meiner Rolle als Vorstandsmitglied beim Bitcoin-AK Digital Real Estate und Construction vom Zier.

00:26:15: aber du hast recht natürlich habe ich einen Eigeninteresse Als CEO von Mita und wenn ich das jetzt nicht gemacht hätte das kritisierte wäre ja auch nicht gut gewesen.

00:26:27: und wenn man jetzt mal Interesse und diese ganze Logik dahinter mal zusammen, also übereinander legt.

00:26:35: Und am Ende bleibt immer noch aber die Notwendigkeit dafür bestehen – und die ist ja da nämlich wir haben so viele Gebäude wo die Anlagen immer noch auf Werkseinstellungen laufen und dann gibt es das Optimierungspotenzial mit digitalen Technologien.

00:26:50: Also das wäre ja wirklich schade wenn man das nicht ausnutzen würde.

00:26:53: Am Ende hat's ja auch wieder aufgenommen, haben sie sogar noch verschärft.

00:26:57: Das habe ich aber nicht öffentlich kritisiert.

00:27:02: Nächstes, spielt ihr euch auch in die Karten?

00:27:03: Ist das verschärft oder nicht?

00:27:06: Es sind ja jetzt Fokus auf Nichtwohngebäude und der Markt ist so groß und wir haben eher mehr Wohngebäuden am Markt.

00:27:15: Aber natürlich beides ist für uns spannend.

00:27:18: Fokus nicht Wohngeb säute.

00:27:19: da gibt es noch eine Menge andere Eiseklassen.

00:27:21: Wettbewerber positionieren sich da Richtung Nichtwohngebäude.

00:27:28: Da gibt es Kooperationen, die genau... Also sie sich ergänzen, die komplementär sind.

00:27:33: Die eine macht Nichtwohngebäude, andere Wohngebäune.

00:27:35: Man kooperiert, dass man sich jeweils in den eigenen anderen Segmenten unterstützt.

00:27:39: Ist das keine Idee für euch zu sagen wir gehen auch in Nichtwohlgebäuden?

00:27:42: Weil unsere Technologie funktioniert in einer Lagerhalle ebenso wie in einer Schule oder in einem Feuerwehrhaus oder von mir aus auch in einer Industrie Immobilien?

00:27:56: Als unser Fokus sind ja Low-Tech Gebäude.

00:27:58: Und das können

00:27:58: auch Gebäuden

00:28:01: ohne GLT, die vielleicht eine Heizungsanlage haben, vielleicht noch mal gekoppelt mit einer Kühlanlage oder Lüftungsanlagen kann man vielleicht auch schon als Mittechgebäude bezeichnen.

00:28:11: aber die haben keine Gebäudelleitechnik verbaut, die man sich dann anschließen könnte.

00:28:17: und wir kooperieren ja auch.

00:28:18: also wir haben eine Plattform entwickelt, wir bauen ein Ökosystem mit unseren eigenen Lösungen, also da wären wir ja noch bei Weiten nicht da wo wir jetzt sind.

00:28:28: Also wir haben auch viele Kooperationen, wir haben viele Partner große Partner auch im Hintergrund die auch einen wesentlichen Teil unserer Plattform mit beisteuern.

00:28:38: Also so ist ja nicht dass wir alles alleine auch machen wollen aber unsere Technologie ist universell einsetzbar solange es ein Low-Tech Gebäude ist.

00:28:46: Dann konkretieren wir das jetzt mal.

00:28:47: Franka Die Vorstellung wäre jetzt zunächst einmal Ihr geht in den Heizungskeller.

00:28:54: Genau!

00:28:54: Das ist ja nicht das einzige...

00:28:55: Als man mal Zugang bekommt zum Heizungskeller, wenn da jetzt digitale Schließsysteme drin sind dann ist es kein Problem.

00:29:02: Okay also die Plattform lässt auch zu dass ihr digitales Schließystem einbindet oder wie muss ich mir das jetzt konkret vorstellen?

00:29:10: Teil unserer Plattform, aber es gibt ein paar Gebäude die haben so eine digitale Schließanlage.

00:29:15: Das ist natürlich dann einfacher das meinte ich.

00:29:18: Dann ist es einfacher Zugang zu bekommen.

00:29:20: Okay

00:29:20: ganz gut, ganz

00:29:21: schön.

00:29:21: Brauchst du halt nicht irgendwie dich abstürmen im Schlüssel und so weiter?

00:29:24: So das ist erste.

00:29:24: wir haben Zugang bekommen.

00:29:25: Wir sind im Keller.

00:29:27: Gut!

00:29:27: Das ist so die Vorstellung.

00:29:29: jetzt sagst du Plattformen.

00:29:30: da gibt's noch Kooperationspartner die auch mit auf der Plattform sind.

00:29:33: Wer ist das zum Beispiel?

00:29:34: jemand der Mieterstrom macht?

00:29:37: Wir haben im Energymanagement Partner, unsere Lösung ist eine Wide-Label-Lösung.

00:29:42: Wir sind als Generalunternehmer unterwegs und bieten praktisch unseren Kunden alles aus einer

00:29:47: Hand an.

00:29:49: Am Ende hat diese Schnittstelle in Thematik

00:29:51: nicht.

00:29:52: Die organisiert ihr

00:29:54: für ihn Hintergrund?

00:29:57: Das ist ein Mehrwert für ihn ganz klar!

00:29:59: Wer ist denn jetzt mit dabei als Partner?

00:30:03: Wide Labelösung!

00:30:06: Also du sagst... Kannst du auch auf der Webseite, wenn du recherchierst sicherlich mit die Einworte antwortfitt?

00:30:12: An

00:30:13: dieser Stelle wissen wir weh.

00:30:14: Die Partner sind nicht auf der Website.

00:30:20: Wir hatten es ja gerade davon dass euer langfristiges Ziel ist, auch eine europäische Plattform für energieeffizienten Gebäudebestand zu bauen und zu lernen.

00:30:29: Woran genau müsste wie in drei Jahren erkennen können das diese Anspruch mehr als eine Formulierung aus einer Pressemitteilung?

00:30:40: Naja, also in drei Jahren wirst du uns dann praktisch auch in der Dachregion finden oder unsere Technologie sagen was mal so.

00:30:47: Wir haben auch schon Anfragen aus dem Ausland.

00:30:52: wir haben Kunden die sind international aufgestellt die haben ja auch einen sehr breiten internationalen Gebäudebestand.

00:31:01: Also so würde ich deine Frage beantworten In drei Jahren Siehst du die Lösung auch in der Schweiz oder in Österreich?

00:31:08: Super.

00:31:09: Und wenn du in fünf Jahren zurückblickst, woran würdest du persönlich festmachen?

00:31:13: ob sich die Wette auf datenbasiertes Energiemanagement statt einer physischen Sanierung gelohnt hat?

00:31:21: Also erst mal ja.

00:31:23: also die Rolle der Gebäude würde ich nochmal beleuchten Die Rücken stärker In den Fokus durch die Wärme wende.

00:31:32: Die werden stärker im Rampenlicht sein weil sie ja auch Teil eines dezentralen Energiesystems sein werden und dafür brauchen wir digitale Gebäude.

00:31:41: Also, wir brauchen dann Gebäuden die kommunizieren können, die ihren Zustand analysieren können und sich selber optimieren können.

00:31:48: Und wenn wir das geschafft haben – dass es signifikant mehr Gebäudes sind als aktuell – man sagt ja immer noch viel, es sind noch Pilotprojekte, es muss noch mehr ausgerollt werden, skaliert werden.

00:31:59: aber wenn wir es geschafft haben oder vielleicht auch unsere Mitbewerber dann haben wir einen guten Job gemacht alle.

00:32:04: Und ich würde beide Themen auch nicht so gegeneinander jetzt ausspielen, weil ich finde beides wichtig.

00:32:09: also einmal die digitale Gebäudemanagement und energetische Sanierung.

00:32:16: wenn ich erst mal die Daten habe und die hast du ja durch unsere Lösung, wir haben Betriebsdaten Wir haben durch den Messstellenbetrieb auch die Verbraustaten Dann kannst Du ja auch gute Entscheidungen treffen auf Basis einer Datenbasis durch Bauchgefühl oder durch Schätzung.

00:32:33: Das ist schon mal wichtig.

00:32:34: und wie viel kostet eine energetische Sanierung?

00:32:38: Wirst du nicht auch gleich den gesamten Gebäudebestand umstellen können, deswegen Schritt für Schritt und am Anfang Diverse Performing Buildings sanieren, energetisch sanieren da natürlich auch die Technologie schon einbauen ist wichtig und dann Stück für Stück einfach auch die anderen Gebäuden mit dazu holen.

00:32:55: aber beides funktioniert auch wunderbar Parallel genutzt werden.

00:33:03: Okay, fragen wir nochmal.

00:33:04: Woran würdest du es persönlich festmachen?

00:33:07: Ob es dich gelohnt hat?

00:33:09: Die Anzahl der Gebäude die vielleicht dann direkt vom Mieter ausgestattet sind?

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