22.07.2026 Kaffeepause mit Prof. Dr. Marcus Gwechenberger
Shownotes
Die Herausforderung für den Dezernent für Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt am Main sind riesig. Wohnungsnot, kaum Neubau, Zielkonflikte zwischen den Ämtern in seinem Dezernat und dann noch immer heißere Sommer mit Temperaturen über 40 Grad Celsius.
Wo fängt man da am besten an? Was steht oben auf der Agenda und was muss warten? Die Investoren, die planen in Frankfurt zu investieren warten zumindest nicht. Sie finden schnell andere Möglichkeiten.
Im Podcast spricht der SPD-Politiker darüber, wie er die Stadt gerechter, grüner und produktiver machen möchte. Warum sich seit Jahren auf der Hauptwache nichts ändert und woran man später einmal seinen Erfolg messen soll.
Transkript anzeigen
00:00:04: Zur Konikaffepause begrüße ich heute den Dizernenten für Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt am Main, Prof.
00:00:11: Dr.
00:00:11: Markus Gwächenberger hier im Massivzentral.
00:00:14: Herr Prof.
00:00:14: Gwetchmerger, schön dass Sie sich Zeit genommen haben mit uns Kaffee zu trinken!
00:00:19: Sie sind nun seit drei Jahren Stadtplanungsdizernente der Stadt Frankfurter Meinen.
00:00:25: Wie erklären sie einer zweiten Klasse in der IGS Eschersheim also in der Grundschule?
00:00:30: Was ein Stadtplanungsdezern nennt den ganzen Tag macht.
00:00:34: Er kümmert sich darum, dass Frankfurt sich gut weiterentwickelt und wenn sie großen erwachsen sind, dass sie dann weiter in einer guten Stadt leben wo man schöne Wohnungen hat, wo man gut einkaufen kann wo man tolle Parks und Sportplätze hat, wo insgesamt eine gute Nachbarschaft ist, wo man Freunde gut treffen kann.
00:00:51: Wo man sich wohlfühlt.
00:00:52: also dass es eben darum geht das ich die Lebensqualität, so ist der Begriff der Erwachsenen, dass sie Lebensqualitäten in Frankfurt erhöhen möchte daran arbeite ich, dass auch eine gute Arbeit finden kann später idealerweise das was man gerne machen möchte.
00:01:04: Das alles ist ein Stück weiter Job, an dem ich zu tun habe.
00:01:08: Also im Endeffekt fasse ich es auch zusammen mit Arbeit an der gerechten Stadt von der produktiven Stadt und an der grünen Stadt.
00:01:13: darum geht zum Endeffek das umzusetzen.
00:01:16: Sie haben jetzt mehrere Begriffe genannt die wir nachher noch aufnehmen werden.
00:01:20: sie selbst waren Jahre auch Referent im Stadtplanungsamt zuletzt auch Büroleiter genau in dem Dezernat in dem sie heute tätig sind.
00:01:35: Was hat denn Sie als erstes anders gemacht, als Sie selbst entscheiden konnten?
00:01:41: Also zunächst einmal bin ich in ein anderes Büro gezogen.
00:01:44: Das Büro das davor mal die Wusse hatte aber das war ja eher eine Randläufig.
00:01:49: für mich ging es direkt los.
00:01:50: also ich habe wurde Donnerstags gewählt und Samstag wo die Dondorf Druckerei besetzt und da klingelte direkt mein Telefon ist er mich jetzt zum Kümmern Und das war die große Veränderung.
00:02:02: Also davor, bei myGiosef als Referent konnte ich auch sehr viel machen.
00:02:05: Ich habe den neuen Stadtteil mit entwickelt.
00:02:07: Ich hab an der Einhausen gearbeitet am Schönhof Vettel.
00:02:10: Ich hatte von ihm ein großes Vertrauen, die Dinge anzugehen und anzupacken.
00:02:14: Aber es war natürlich so ... Bei ihm klingelte davor das Telefon, wenn irgendwas war.
00:02:18: Ab dem Moment merkte ich sofort okay ist eine neue Rolle.
00:02:21: Jetzt bin ich quasi gefragt, wenn's irgendwo was gibt dass ich dann eben auch das Gesicht bin und dass ich in der ersten Reihe stehe?
00:02:27: Das war die größte Veränderungen dass ich eben nicht Ihnen davor habe, wie es davor der Fall war.
00:02:32: Sondern das ich dann eben Selbstverantwortung übernehmen musste auch gegenüber der Öffentlichkeit eine Verantwortung natürlich auch hatte und das war sehr intensiv der Einstieg.
00:02:40: aber ich glaube das Ergebnis kann Sie sehen lassen.
00:02:42: Das Gebäude steht Es ist insgesamt gut verlaufen Auch wenn's gerumpelt hat zwischendrin.
00:02:47: Aber jetzt sind die Schieren drin, das ist ein ganz toller Ort entstanden.
00:02:50: Initiativen haben dort Raum gefunden Und der Stadtteil findet´s gut.
00:02:54: Sie haben es gerade gesagt, sie stehen in erster Reihe jetzt als Dezernent.
00:02:57: Sie standen auch jahrelang in der ersten Reihe als Professor an der Frankfurt University of Applied Science.
00:03:03: Wie war das dieser Wechsel?
00:03:06: Sie haben da ober eine Transformation gelehrt in das Amt des Stadtplanungsdezernents.
00:03:14: Was haben Sie aus der Lehre mit ins Amt genommen was Sie jetzt versuchen umzusetzen?
00:03:19: Also ich habe die Lehre immer parallel gemacht.
00:03:22: Ich war ja immer im Dezernat oder im Job, also ich bin seit zehntausend elf war ich Lehrbeauftragter hab dann dreinzwanzig das war alles ein sehr eignisreiches Jahr.
00:03:30: dann die Professor bekommen davor immer immer selber Auftrag auch an der Hochschule gearbeitet Und für mich ist es ein gutes Wechselspiel Forschung, Lehre und Praxis miteinander zu verzahnen.
00:03:41: Und wie gelingt der Transfer?
00:03:42: Der Transfer gelingt indem man ganz klare Fragestellungen in die Lehre transportiert, in die Forschung transportiert und sich die Erkenntnisse genau anschaut.
00:03:49: also ich habe nach wie vor engen Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen.
00:03:53: auch die ganze Entwicklung und Kultur Campus die hatte ich noch in meiner Zeit an der Hochschule mit entwickelt, mit konzipiert, mit Studierenden.
00:04:00: Gerade auch diese phasenweise Entwicklung, der strukturierte Prozess, den wir jetzt angehen.
00:04:06: Das alles stammt auch ein Stück weit aus meiner Zeit als ich an der Hochschule noch mehr Zeit verbracht habe und ganz konkret arbeite ich mit den Kollegen daran wie können wir Frankfurt-Glimmer gerecht weiterentwickeln?
00:04:16: Wir bewerben uns für Forschungsmittel die dann auch die Hochschulle befähigen sollen intensiver noch mit einzusteigen in diese Thematik Und mir geht es vor allen Dingen darum mehr Menschen noch mal die Ausbildung auch zu ermöglichen.
00:04:29: Also gerade aus dem Personalbereich der Stadt Frankfurt, da nochmal eine stärkere Brücke zu bauen in die Hochschule rein.
00:04:36: Es gibt ganz viele, die einen Bachelor zum Beispiel zwar haben das Berufsbegleiten dann nur ein Master machen können oder die gar keine Studium haben, die eine Ausbildung haben dass sie dann eben entsprechend den Bachelor an der Hochschulle machen können.
00:04:46: also dieses Wechselspiel bietet sich geradezu an.
00:04:49: Also einmal das Thema Ausbildung aber eben auch das Thema wie kann ich Erkenntnisse dann die Praxis transportieren?
00:04:53: und wir haben ganz viele Testplanungen habe lassen, also zu ganz vielen Projekten im Moment an in Frankfurt laufen habe ich mit Studierenden zunächst mal entworfen.
00:05:01: Also schöner Viertelgabstestentwürfe für den neuen StadtteilgabztestentWürfe und die Einhausung fürs Gutleutviertel.
00:05:08: Das heißt praktische Aufgaben gehen mit in die Lehre werden davon den Studenten gelöst?
00:05:16: Aus der Lösung geben Sie Inspiration für Ihre tägliche Arbeit im Dezernal?
00:05:19: Ja ich meine Studierende sind ja in der Regel schlau haben gute Ideen haben sagen wir Das Privileg, dass sie sich mit dieser Fragestellung häufig etwas vertiefter befassen können ohne Geld verdienen zu müssen.
00:05:31: Mit dieser Aufgabe und das nutze ich sehr gerne auch andere Nutzen übrigens das ja gerne die ganze Hafen City in Hamburg ist so entstanden.
00:05:38: Die Hafen city in Hamburg war ein studentischer Entwurf Und mit diesem studentischen Entwurf wurde eben nicht aus Frankfurt sondern es war aus Aachen damals und Dieser Entwurf habe die Grundlage für die ganze weitere Planungen.
00:05:50: Und ich sage mal, das ist ein Stück weit auch ein Vorbild dieses Verfahren.
00:05:54: Weil mit Studierenden erstmal Dinge anzutesten, da kommt man auf neue Ideen, neue Gedanken und es ist selbst auch inspirierend für mich.
00:06:01: Sie vereinigen in ihrem Dezernat statt Planungsamtaufsicht Denkmalamt statt Vermessungsamt und am Verwohnungswesen unter einem Dach?
00:06:12: Wie gelingt es Ihnen die unterschiedlichen Interessen der Ämter so zu kanalisieren dass es für den Bürger einfacher, schneller und transparenter zu konstruktiven Entscheidungen kommt.
00:06:25: Die Ämter haben unterschiedliche Schwerpunkte also beim Denkmalamt geht's natürlich sehr stark darum das wir die Geschichte unserer Stadt nicht vergessen und darauf achten sie auch in Planung zu integrieren.
00:06:34: aber auch die Gebäude erhalten aber auch archäologische Funde entsprechend heben und auch bergen.
00:06:40: Beim Stadtvermessungsamt geht es natürlich darum, dass wir eine Grundlage haben.
00:06:43: Wie wir auch unsere Stadt aufbauen können und die digitalen Karten, auch die digitalen Zwillinge, die dort erzeugt werden würden wir auch nicht weiterkommen.
00:06:51: Und mir geht's darum, das Wissen der Ämter gut.
00:06:53: mit einer Fazan dazu habe ich runden eingeführt formelle Runden informelle Runde um eben Dinge besser zusammenzubringen.
00:07:00: da gibt´s auch erste Erfolge.
00:07:02: also wir haben zum Beispiel die Digitalisierung extrem vorangebracht.
00:07:05: Die komplette Bauakteils, komplete Bauantragserfahren ist digital.
00:07:09: Die Wohngeldberatung ist mittlerweile mit einer KI begleitet und so möchte ich das entsprechend weiter ausbauen.
00:07:16: Man hat aber natürlich immer auf der Projektebene Konflikte, das ist normal.
00:07:19: Das kann zwischen den Ämtern der Fall sein, aber auch zwischen dem Ämteren der Politik und beispielsweise einem privaten Akteur, der was möchte.
00:07:28: Und da geht es mir darum dass man zu früh wie möglich herausfindet, was sind die Interessen?
00:07:32: Wenn ich die Interesse kenne die bei dem jeweiligen Projekt unterschiedlicher Art vorliegen, kann ich damit besser umgehen und kann Lösungen erarbeiten.
00:07:40: So lange ich nicht weiß was die Interessen genau sind, kann mich nicht damit umgehen.
00:07:44: Und das war in der Rangehensweise.
00:07:45: Ich versuch rauszuarbeiten welche Interessen verfolgt der jeweilige Akteur?
00:07:49: Wie kann ich dann darauf aufbauen Lösungen arbeiten?
00:07:52: Als Beispiel zu Ihnen kommt ein Akteuer sagt hier habe ich ein denkmalgeschütztes Gebäude.
00:07:58: Das ist gerade als Büro bewirtschaftet.
00:08:02: Ich habe vor Wohnen reinzubauen, dazu muss ich aber bestimmte Maßnahmen ergreifen die möglicherweise mit dem Denkmalschutz nicht korrespondieren.
00:08:10: Aber ich bin bereit hier geförderten Wohnraum zu errichten.
00:08:14: Dann würde der Denkmatschutz den Interesse wohnen zu entwickeln im Wege stehen?
00:08:22: Ich würde mich sagen im Wegen stehen... Es würden Sie dann
00:08:24: sagen als jetzt der Kollege vom Denkmaltschutz sei mal großzügig.
00:08:29: wir haben das Ziel dass wir Wohnen nach vorne bringen.
00:08:31: wir brauchen Wohnraum für die Stadt Frankfurt.
00:08:33: Das ist zwar ein Tropfen auf einem heißen Stein, aber wir ...
00:08:37: Wir brauchen Wohnraum.
00:08:38: Das ist ja auch mein Job, Wohnraum zu schaffen.
00:08:40: Aber nicht um jeden Preis!
00:08:41: Also ich arbeite an guten Quartieren.
00:08:43: Mir geht es darum, dass sehr gute Quartiere entwickeln.
00:08:45: Weil am Ende läuft niemand durch eine Stadt und zählt die Wohnung.
00:08:48: Am Ende laufen die Menschen durch eine Statt und schauen sich die Qualität an, die die Stadt hat.
00:08:53: Und dazu gehört natürlich, Wohnrahmen bereitzustellen.
00:08:56: Es gehört aber auch dazu, eine gute Architektur zu haben, einen guten Städtebauer oder eine gute Gestaltung.
00:09:01: Wenn wir zum Beispiel die Quartieren nehmen, die sehr beliebt sind.
00:09:03: Das ist ganz viel Denkmalschutz.
00:09:04: Also Sachsenhausen, Bockenheim, Westend, Bornheim, Nordend... Ein historisch
00:09:09: gewachsenes Quartier?
00:09:10: Es ist historisch erwachsen und das ist wichtig dass man Strukturen schafft, die eine gewisse Schichtung erlauben.
00:09:20: Und deshalb würde ich nicht sagen der Denkmalschutz wird mal eben beiseitegewischt.
00:09:23: Man kann trotzdem zu guten Kompromissen kommen und die werden in der Regel auch erzielbar sein indem man zum Beispiel gewisses Entgegenkommen auch signalisiert.
00:09:32: und das ist so eher die Aufgabe, die ich für mich betrachte.
00:09:36: Dass wir uns genau anschauen müssen.
00:09:38: was ist jetzt das Interesse?
00:09:39: Und wie kann man damit umgehen?
00:09:41: Frankfurt soll wachsen.
00:09:43: bis zu vierzig Fünfvierzig ließen sich Zeichen recherchieren auf achthundertdreiundvierzichttausend Einwohnern.
00:09:50: Das ist ein ordentliches Plus zum jetzigen Stand.
00:09:53: Wie gelingt es mit den bislang ausgewiesenen Bau Potenzialflächen tatsächlich diesen Wohnraum auch zu schaffen?
00:10:01: und welche von den Flächen werden möglicherweise gar nicht realisiert?
00:10:05: Also zunächst mal sind es natürlich Prognosen.
00:10:06: Und wenn wir uns die Entwicklung Deutschlands genauer anschauen, dann ist auffällig dass nur noch wenige Gegenden in Deutschland wachsen bis zum Jahr zwanzig vierzig also konkret Hamburg Berlin Leipzig München und Frankfurt Rhein-Main stückweit auch Düsseldorf Köln.
00:10:19: das sind so die Bereiche.
00:10:20: die wachsen der Restrepublik wird schrumpfen oder stagnieren.
00:10:23: Das hat damit zu tun, dass wir hier eine ziemlich interessante Wirtschaftsstruktur haben.
00:10:27: Sehr divers aufgestellt was für uns ein Vorteil bringt das wir eben nicht nur auf eine Branche angewiesen sind.
00:10:33: Meine Strategie ist, dass beim Wohnungsbau alle Möglichkeiten nutzen die wir haben bei der Quartiersentwicklung und bei der Stadtentwicklungen.
00:10:40: Das heißt zum einen geht es darum wie wir bestehende Quartiere weiter entwickeln.
00:10:44: da gehts darum Dachgeschoss ausbauten, Ergänzungen bauten auch mal ne Umwandlung also von Büro zB zu wohnen.
00:10:51: Wir haben in den letzten zehn Jahren Zehntausend Wohnungen geschaffen durch solche Umwandlungen, dann natürlich durch neue Quartiere unterschiedlicher Größe.
00:10:59: Also wir haben Entwicklungen mit drei-vierhundert Wohnungen, wir haben Entwicklung mit um die Tausendwohnung zum Beispiel das Hilgenfeld und wir haben eine Entwicklung mit sieben Achttausend Wohnen, z.B.
00:11:08: die ehemalige Bürostadt Niederrater entstehen Acht tausend Wohnungen insgesamt oder der Neue Stadtteil der Quartere im Frankfurter Westen auch mit Acht Tausenden Wohnungen.
00:11:16: Und mir ist es wichtig dass wir immer kurzmittel langfristige Perspektiven haben.
00:11:20: Planung ist immer dann schlecht, wenn man keine Reserven hat.
00:11:24: Das ist der Job der Planung meiner Meinung nach, dass man auch mittel- und langfristige Idee hat was mit der Stadt passieren soll.
00:11:30: Und das ist das, was ich auch mache.
00:11:32: also da neue Stadtheil zum Beispiel eine längerfristige Perspektive.
00:11:35: Wir beginnen jetzt aber er wird bis zwanzig viertzig gebaut während die Bürostadt Iderath vor einigen Jahren schon begonnen wurde und jetzt eben in den nächsten Jahren dann nach und nach fertig werden wird.
00:11:45: Also man muss eben unterschiedliche Dinge angehen.
00:11:48: Ob jetzt alles so kommt, das weiß ich nicht.
00:11:51: Das hängt sehr stark davon ab ob die Prognosen wirklich eintreten und wirklich dann eben über eighthundertvierzigtausend Menschen in Frankfurt leben werden.
00:12:00: Ich gehe aber davon aus dass es so sein wird vor dem Hintergrund dass wir eine gute Hochschullandschaft hier haben, dass wir verkehrstrukturell gut angebunden sind und eben eine interessante Wirtschaftsstruktur haben also Arbeitsplätze Und gleichzeitig in den nächsten zehn Jahren, der Menschen in Frankfurt in Rente gehen.
00:12:15: Diese ganzen Arbeitsplätze müssen neu belegt werden und das heißt, dass ich dafür Wohnung brauche.
00:12:22: Jetzt haben wir dieses Thema heute in Wohnungen.
00:12:24: Wir haben gesehen, dass zwanzig, fünfzwanzig drei tausendneinundneuen Wohnungen neu genehmigt wurden in Frankfurt.
00:12:30: Das ist ein Plus von rund siebendreißig Prozent gegenüber dem historischen Tiefstand von zwanzich, vierenzwanziger.
00:12:38: Gleichzeitig sanken aber die Ferti!
00:12:41: Die Fertigstellungszahlen im selben Jahr auf nur drei tausend sechshundertdreien neunzig wohnen, also elf Prozent weniger als zwanzig vierundzwanzig.
00:12:49: Womit hat das zu tun?
00:12:50: Wie erklären Sie sich das?
00:12:51: Es hatten verschiedene Krisen zu tun.
00:12:53: wir haben zum einen den Bruch gehabt bei den Fertigtstellung zahlen aber auch bei den Genehmigungstalen im Kontext von Corona.
00:13:00: dann hatten wir da
00:13:01: wurde weniger.
00:13:02: Da wurde es also unsicher.
00:13:03: Also merkt, dass jede globale Unsicherheit wirkt sich direkt auf den Wohnungsmarkt und die Bauindustrie insgesamt aus.
00:13:09: D.h.,
00:13:09: da
00:13:09: ziehen Sie sich zurück?
00:13:11: Man
00:13:12: muss halt immer mit hohen Kosten verbunden.
00:13:14: Wenn man jetzt eben sichtige Gebäude anschaut oder die Entwicklung in Frankfurt anschaut... Es sind immer dreistellige Millionenbeträge, die auch aufgewendet werden.
00:13:21: Egal wo ich loslege bei welcher Quartiersentwicklung, es sind immer mindestens zwei, drei, vierhundert Millionen Euro Einstiegskosten quasi, die man hat.
00:13:31: Jetzt kann man sich vorstellen, wenn unsicher ist wie sich Zinsen entwickeln.
00:13:34: Wenn unsicher is wie sich Energiepreise entwickeln und auch Baustoff-Preise entwickeln.
00:13:40: Also Stahl ist sehr energieintensiv, Beton ist sehr energientensiv sind alles Materialien die man braucht.
00:13:46: dann ist natürlich klar dass viele überlegen fange ich jetzt damit an oder nicht?
00:13:51: Oder warte ich nochmal ein zwei Jahre, warte ab bis es ein bisschen stabiler wird?
00:13:55: Wir merken eben ganz deutlich Corona als Einschnitt, den Ukrainekrieg und jetzt in der Auskonflikt.
00:14:03: Solange wir diese globalen Krisen dieser Form haben ist es schwer größere Projekte zu beginnen.
00:14:08: Dennoch werden sie in Frankfurt begonnen und da bin ich sehr froh drum.
00:14:11: wenn man sich das ganze ... Ich bin ja Geograph auch, räumlich verteilt anschaut dann wird deutlich, dass Frankfurt dagegen den Trend momentan arbeitet in dem hier mehr genehmigt wird als bundesweit und auch landesweit.
00:14:24: Und auch mehr gebaut werden als bundesenlandesweit.
00:14:26: also wir stehen eigentlich insgesamt nicht schlecht da auch wenn die Zahlen mich insgesamt nicht zufrieden machen weil ich natürlich wünschen würde das mehr wohnungen gebaut werden würden oder mehr beantragt werden würden.
00:14:37: aber wir haben doch jetzt auch einige der pipeline als.
00:14:39: momentan sind acht bis neun tausend wohnung ganz konkret in frankfurt im bau.
00:14:43: Die Fertigstellungszahlen verschieben sich immer wieder auch, weil natürlich ein Gebäude nicht nur einen Jahr braucht bis es fertig ist.
00:14:48: Sondern in der Regel drei oder vier Jahre, bis es dann bei diesen großen Entwicklungen bezugsfertigt ist.
00:14:54: Jetzt gibt die Stadt Frankfurt eine Baulandpotenzialkarte aus.
00:14:57: Sie weiß für zwanzigfünfeinzwanzig rund dreißigtausend neue Wohneinheiten aus.
00:15:03: Dazu weitere Viertausende, die sich im Bestand realisieren ließen.
00:15:08: das Potential nach ihrer Karte Weißt aus, dass sechstausend tatsächlich im Bau sind?
00:15:16: Was ist mit den übrigen vierundzwanzigtausenden durch das Potenzial nicht gehoben.
00:15:21: Das Potenziale wird nach und nach abgearbeitet.
00:15:23: Das sind eben genau diese Entwicklungen die wir angehen in dem wir konkrete Bebauungsplanverfahren anstoßen indem wir Planung Projekte dann entsprechend anstozen.
00:15:30: Und teilweise sind es eben auch Reserven, die noch nicht genutzt werden weil das Geld fehlt.
00:15:34: Also da kann ich mal das öffentliche Geld, sondern es fehlt eben das private Geld um Projekte anzustoßen.
00:15:38: Ist
00:15:39: es nur das oder ist es auch eine Folge des Baulandbeschlusses aus dem Jahr zwanzig-zwanzig?
00:15:44: Also damals ist ja die Koalition, die Irmerkoalition hingegangen und hat gesagt bei neuer Baurechtschaffung oder Bebauungsplanänderungen heißt es dreißig Prozent gefördeter Wohnraum, fünfzehn Prozent Förderweg eins, fünfzend Prozent För der Weg zwei jeweils fünfzehnt Nee, dann zudem noch fünfzehn Prozent genossenschaftliches oder gemeinschaftliches Wohnen und zehn Prozent preisreduziertes Eigentum.
00:16:08: Also so mal so machen bleibt dem Projekt entwickeln nur dreißig Prozent die er frei entwickeln kann.
00:16:14: Es ist natürlich ein Hemdenes weil ich dadurch den Anteil der mir einen großer Hebe bei der Refination ist auf dreißzig Prozent reduziert habe.
00:16:21: bei der Fläche Ist das auch ein Hindernis?
00:16:25: Das ist ganz interessante Frage, weil wir auch andere Erkenntnisse haben.
00:16:29: Wir stellen gerade momentan bei den aktuellen Projekten fest die in Bau gehen dass die privaten Entwickler gerne mehr geförderten Wohnungsbau realisieren möchten als die dreizig Prozent.
00:16:38: Wir werden angefragt ob wir auch sechzig-siebzig achtzig Prozent gefördertem Wohnraum mit finanzieren würden.
00:16:44: Es hat damit zu tun.
00:16:44: ich habe mir angeschaut woran hängt es eigentlich gerade?
00:16:47: warum wird nicht gebaut und sind die Finanzierungskosten?
00:16:49: Und wir haben dann ein Hebel eingeführt.
00:16:51: Wir haben gesagt, wir können uns vorstellen dreißigvierzig Jahre lang zinsfreie Darlehen also darlehnen die wieder zurückgezahlt werden müssen aber die sind für dreizig vierzig Jahre zinsfrei und das ist ein extremer Hebel weil der die Projekte insgesamt wieder wirtschaftlich werden lässt und mir geht es ja darum was dass wirklich auch gebaut wird.
00:17:06: von daher diese Finanzierung ist eine Hebel.
00:17:08: und ihrer Frage zum Baulandbeschluss dieser Erkenntnis dass die privaten Entwickler eigentlich mehr geförderten Wohnungsbau bauen möchten als der bauland Beschluss fordert ist aus meiner Sicht belegt, dass der Baulandbeschluss kein Hemmnis ist.
00:17:22: Aber wir haben ihn trotzdem weiterentwickelt weil bestimmte Elemente nicht greifen.
00:17:26: also gerade das Thema preisredizierte Eigentumswohnungen hat nicht gegriffen.
00:17:31: Das Thema wir müssen so viel Prozent Mietwohnung in frei finanzierte Miet-Wohnungen bauen passiert sowieso.
00:17:36: alle bauen momentan Miet wohnungen weil die Eigentum Wohnungen nicht verkaufbar sind.
00:17:40: also muss ich das nicht regeln.
00:17:41: Und wir haben gesagt, die fünfzehn Prozent gemeinschaftlich-genossenschaftlich, die weiten wir auf.
00:17:45: Also wir nennen da ganz klar nochmal Studenteswohnen, Azubi wohnen mehr Generationen und inklusives Wohnen und erweiterns dafür auch zwanzig Prozent.
00:17:54: Das heißt künftig ist es so dass man dreißig Prozent geförderten Wohnraum bauen muss also fünfzehnt Prozent klassische Sozialwohnungen fünfzehn Prozent für mittlere Einkommen und dann eben nochmal zwanzig Prozent innovatives Wohnen.
00:18:05: Das ist aber nicht preislich fixiert, wir stellen zwar auch da Fördermittel bereit um das preisliche entsprechend zu regeln, aber es ist kein Muss dass man da entsprechende Fördermittel in Anspruch nehmen muss sondern bei diesen zwanziger Prozent geht's uns eher darum, dass wir neue Wohnform fordern und fördern vor allen Dingen von dem Hintergrund, dass in Frankfurt die Hälfte der Bevölkerung alleine lebt und das nicht immer freiwillig teilweise in sehr großen Wohnungen.
00:18:29: Und wenn ich diese großen Wohnungen wieder neu vermieten möchte, was ja sinnvoll ist an Familien beispielsweise, brauche ich ein attraktives Ersatzangebot.
00:18:36: Das ist der Gedanke dahinter, dass wir über diese zwanzig Prozent im Neubau ein attrakatives Ersatzzangebot auch organisieren damit eben diese größeren Wohnungen wider frei werden und dann für Familien beispielsweise zur Verfügung stehen.
00:18:48: Jetzt heißt es ja alte Bäume verpflanzt man nicht?
00:18:52: Also ist das auch praktisch umsetzbar?
00:18:54: Ich stelle mir gerade vor in Sachsenhausen eine verwittelte Dame auf hundertzwanzig Quadratmeter in ihrer Altbauwohnung.
00:19:02: Klingen Sie die mit sieben und siebzig noch motiviert zu sagen, hier haben wir im Gallus ne schöne neue Eigentumswohnungen für dich mit sechzig Quadratmetern.
00:19:09: wie wär's
00:19:10: also?
00:19:11: wenn ich das anbiete wird es wahrscheinlich nicht funktionieren sondern man muss Sie haben gesagt gerade, alte Bäume verpflanzt man nicht.
00:19:17: Es muss schon in der Nähe sein.
00:19:18: also ich denke das funktioniert wenn man da gleich ein Nachbarschaft von einem gutes Angebot hat.
00:19:22: Wenn man zum Beispiel die Hundertzwanzig Quadratmeter Wohnung heute hat ohne Aufzug und sie bekommen ein Angebot bei eine wegen den Fünfzig Quadratmetern Wohnungen barrierefrei mit Balkonen in der Nachbarsschaft und sie zahlen viel weniger Miete dafür als in der heutigen Wohnung haben mehr Rente übrig Ich glaube dann kommt man schon ins nachdenken wenn man auch beim Umzug unterstützt wird.
00:19:41: Der Aufwand des Umzugs, den würde ich nicht unterschätzen und da brauchen wir dann professionelle Hilfe.
00:19:45: Dann kann ich mir schon vorstellen dass es geht.
00:19:47: Wir haben jetzt übrigens auch noch mal eine Kollegin eingestellten Wohnungsamt die genau das entsprechend anpacken sollen Und ich bin in der Wohnungsbaugesellschaft mit dem ersten Chat im Gespräch das näher anzugehen.
00:19:58: Herr Professor Dr.
00:19:59: Gwechenberger Lassen Sie mich nochmal auf diese Förderlandschaft zurückkommen Die Stadt Frankfurt aufgelegt hat um entsprechende Wohnungsbauanzugurbeln.
00:20:09: Mir kennen das Hochhausprojekt vor.
00:20:12: da sind rund vierzig geförderte Wohnungen entstanden.
00:20:17: Also Recherchen nach ergibt sich in dem Objekt, dass die Nebenkosten nicht Quadratmeter ungefähr so hoch sind wie die geförderte Miete.
00:20:26: Ist das nicht etwas wo die Stadt im Grunde ob ihrer Förderkulisse sie aufgemacht oder ihre Vorschriften sehr viel Geld für vierzig High-Endwohnungen ausgibt?
00:20:42: das wirkungsvoll an anderer Stelle hätte eingesetzt werden können.
00:20:46: Was macht es für einen Sinn, wenn ich sechs Euro fünfzig pro Quadratmeter zahle aber die Nebenkosten bei sechs Euro liegen in so einem Objekt im Vorzentrale Lage mitten in der Stadt?
00:20:59: Ja gut dann habe ich ja trotzdem eine Wohnung für zwölf Euro warm.
00:21:01: Das ist ziemlich gut für Frankfurt und wir geben nicht mehr Mittel aus im Vor- oder ob das im Gallus entstanden ist.
00:21:07: Es sind andere Strategie die sich dahinter verbiegt.
00:21:10: der Gedanke ist dass wir In jedem Quartier in Frankfurt brauchen wir gefördertes Wohnen.
00:21:15: Ich bin überzeugt davon, dass es keinen Sinn macht das räumlich an einer Stelle der Stadt zu bündeln.
00:21:21: Die Erfahrung gab's in Vergangenheit und da wurden klare Strategien gewählt.
00:21:25: man hat dann teilweise hundertprozent Sozialwohnungen am Stadtrant gebaut Und davon halte ich nichts.
00:21:31: Ich möchte, dass sich frei gekauft und das davon halt ich nix.
00:21:36: Umgekehrt ist es ja interessant.
00:21:39: Das vor ist ein hervorragendes Beispiel für eine neue Art der Hochhausentwicklung.
00:21:44: Weil wir hier soziale Aspekte, ökologische Aspechte und ökonomische Aspekte gut zusammengebracht haben.
00:21:51: Das Projekt funktioniert.
00:21:52: hervorragen finde ich also es läuft sehr, sehr gut an und mir geht schon darum dass wir gerade auch für die Fachkräfte dort arbeiten und das sind ja die dann auch teilweise unter diese Förderrichtlinien entfallen.
00:22:02: Also die Kassiererin an der Kasse, die ist förderberechtigt für eine Förderweg-Einswohnung.
00:22:07: Warum soll sie da nicht wohnen?
00:22:09: Ist auch für das Projekt sogar hervorragend, wenn Sie Ihrem Hausmeister sagen können hier ist übrigens eine Wohnung völlig frei.
00:22:13: Dann hat er keine langen Anfahrtswege.
00:22:15: Das funktioniert.
00:22:16: man hat eben den Wohnraum für die Fachkräfte, die man dort dringend braucht.
00:22:20: und im Bankenviertel habe ich viele Fachkräften, die vom Einkommen her nicht Topverdiener sind.
00:22:24: also ich meine jetzt natürlich gibt es ja Topverdener klar aber gerade im Servicebereich in den Dienstleistungsberufen ist es nicht so dass dort das Einkommen so hoch wäre Um Gefühl zu bekommen im Vorderweg II des Mittelstandswohnen, eine vierköpfige Familie mit einem Bruttoeinkommen von hundertsechstausend Euro ist vorderberechtigt.
00:22:41: Das ist schwierig sehe ich auch aber es hat mir der gesamte Entwicklung zu tun, die wirtschaftlichen Entwicklungen zu tun.
00:22:47: eigentlich sollte so eine Familie sich auf den freien Markt was leisten können kann sie aber nicht.
00:22:51: Wir brauchen aber dieses Lehrer.
00:22:53: das sind Wissenschaftler das sind die klassischen Feuerwehrleute und so weiter.
00:22:57: diesen alle aufgefördert Wohnraum angewiesen auch Polizistinnen und Polizisten.
00:23:00: Jetzt haben sie nur Berufe, ist öffentlich ein Dienst genannt.
00:23:03: Ja
00:23:03: auch in der Privatindustrie ist es genauso.
00:23:04: also wenn Sie eine Privatwirtschaft schauen die Einstiegsgehälter sind nicht in allen Froschen so hoch.
00:23:11: und wenn sich überlegen junge Familie mit zwei Kindern können vielleicht nicht beide hundert Prozent arbeiten da kann jeder mal ausrechnen wie viele Familien denn über hundert sechs tausend Euro Butter verdienen?
00:23:22: Mit zweit kleinen Kindern das nicht so viel.
00:23:24: und genau für diese Menschen setze ich mich ein dass die eben dann auch im Vorwohnen können.
00:23:28: Und wie erklären Sie diesen Familien, dass die Stadt Frankfurt im Vor sechs Euro Nebenkostenzeit wo es in anderen Lagen bei zwei auch auskömmlich wäre?
00:23:38: Die Nebenkostenzahl der nicht die Stadt Frankfurts.
00:23:40: Die Neben- kostenzahl an die Mieterinnen und Mietern.
00:23:42: Und zwei Euro da müssen sie schon Glück haben das sie zwei Euro Neben kosten haben.
00:23:46: also in der Regel sind schon im Neubau auch drei vier Euro nicht unüblich.
00:23:50: Das heißt das sind wir gar nie so weit auseinander wenn sich die Nebenkossten im vor anschauen wenn's bei diesen sechs Euro wären.
00:23:55: Ich weiß, im Schöner Viertel liegen wir auch bei drei Euro, fünfzig vier Euro Nebenkosten.
00:23:59: Also es ist so, weil die Energie kosten natürlich hoch sind und insgesamt die ganzen Aufwände, die solche Gebäude mit sich bringen.
00:24:06: Dennoch haben wir auch beim Projekt vor darauf geachtet, dass die Nebenkosten nicht zu hoch werden.
00:24:10: Da haben wir die geförderten Wohnungen auch nicht ganz oben irgendwie im vierzigsten Geschoss angeordnet, wo die Nebenkosten mal viel viel höher sind, sondern haben drauf geachtet das sie in unteren geschossen sind.
00:24:20: Und es ist in Frankfurt nicht unüblich, dass von der gefördertere Wohnung im achten Geschoss hat.
00:24:23: Das kommt häufiger vor.
00:24:26: Seit Jahrzehnte sind nach ihrem eigenen Land rund dreinzwanzigtausend neue Wohnungen entstanden.
00:24:34: Bei einem Tempo bis zum Beispiel bei einem bis zu zwanzigvierzig prognostizierten Bedarf von rund hundertdreizehntausende Wohnungen und bei diesem Tempo wie jetzt genehmigt und gebaut wird, wie viele Jahre brauchen wir denn dann wirklich um die Lücke zu schließen?
00:24:51: Das ist eine Daueraufgabe!
00:24:53: Es gibt nicht den Punkt, dass man sagen kann dann ist es geschafft Haken dran jetzt können wir uns zurücklehnen.
00:24:58: Sondern die Schaffung von Wohnraum auch der Erhalt von Wohnrahmen ist eine Daueraufgabe in einer Stadt wie Frankfurt.
00:25:04: Ich gehe davon aus das Frankfurt auch danach weiter interessant sein wird weil wir liegen.
00:25:08: räumlich liegen wir top also wir legen mitten Europa wir sind verkehrlich wunderbar angebunden Wir haben attraktives Umfeld.
00:25:15: Also das ist ja die Lebensqualität in der Region ist sehr hoch.
00:25:18: wir haben nur Rechtssicherheit also alles Dinge denen die relevantes haben.
00:25:22: Und wenn man sich die Entwicklung anschaut, wenn jetzt nicht irgendeine Krise kommt, die verheerend ist.
00:25:27: Dann gehe ich davon aus, dass Frankfurt weiter wachsen wird vielleicht nicht mehr ganz so stark wie in den Jahren zwischen Jahrzehnten und Jahrzehn- und Jahrzahnden.
00:25:34: Also wir teilweise pro Jahr vierzehntausende neue Einwohner dazu bekommen haben sondern etwas moderater.
00:25:39: aber das Wachstum wird weiter laufen.
00:25:41: von daher kann ich nicht sagen wir sind dann und dann fertig Sondern Wir müssen daran arbeiten.
00:25:46: was wir aber feststellen?
00:25:47: es gibt Indikatoren wie zum Beispiel die Wohnraumversorgungsquote.
00:25:51: Die lag zwei Sechzehn bei knapp über neunzig Prozent.
00:25:54: Das war, als mein Joseph-Planungssitz erinnert wurde und ich mit angefangen habe eben der Zanat zu arbeiten.
00:25:59: und jetzt sehen wir nahe den Hundertprozent.
00:26:01: D.h.,
00:26:02: Sie können jedem der Wohnraum suchen hier?
00:26:04: Nein das ist eine statistische Kenngröße also der Wohnungsmarkt.
00:26:09: man geht im Wohnungsmarkt davon aus.
00:26:10: wenn da Wohnungsmarkt ideal wäre dann hat meine Wohnungsversorgungsquote von hundert drei bis hundert vier Prozent d.h.
00:26:16: drei bis vier Prozent Leerstand.
00:26:18: Wenn man das hätte Dann wäre quasi der Markt immer in der Lage eine neue Wohnung bereitzustellen, wenn man eine neue Wohnung braucht.
00:26:25: Man ist ja ein Drei- oder Vierzimmerwohnungen, dann findet man die bei dieser statistischen Größe relativ sicher.
00:26:32: Das werden wir nicht so leicht schaffen weil natürlich auch darauf geachtet werden muss was wird genau gebaut?
00:26:38: Sie hatten eben die Zahl genannt von achtzehn bis heute.
00:26:40: ich bin jetzt von sechzehn Bis heute.
00:26:42: nehmen haben war So acht in dreißig tausend Wohnungen fertigbekommen und fast fünfzigtausend wohnung genehmigt, in den letzten zehn jahren.
00:26:50: Gleichzeitig also es von den sieben drei sichttausenden wohnungen ausgeht das wäre wohnraum für um die neunzig tausende menschen.
00:26:56: der gleichen zeit ist die stadt nur im fünftig tausenden gewachsen.
00:26:59: das heißt wenn ich jetzt das rein mathematischen nehme können wir sagen gut alles erledigt aber ist nicht.
00:27:04: also wir haben ja heute immer noch das problem des wohnraums weil es natürlich auch darum geht, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
00:27:09: Weil das ist ja die Kenngröße und da meine ich nicht nur gefördert sondern wir haben heute ein riesiges Problem bei den Einkommen, die oberhalb der Fördergrenze liegen dass die eben adäquaten Wohnraum auffinden.
00:27:21: Ihr Dezernat verantwortet Denkmalschutz und Aktivierung vom Bauland?
00:27:25: Wie oft verhindert denn, dass eine denkangegeschützte Fassade oder einen Ensembleschutz nachverdichtet wird und dadurch neuen Wohnraum geschaffen wird?
00:27:35: Also der Denkmalschutz ist jetzt nicht ein grundsätzlicher Hemmfaktor.
00:27:39: Es ist vielleicht dann nicht möglich so viel zu schaffen, wie man gerne schaffen würde oder
00:27:43: nicht wirtschaftlich also
00:27:44: oder nicht wirtschaftlich.
00:27:45: Das muss man sich von Projekt zu Projekt mal anschauen, ob das wirklich so der Fall ist.
00:27:49: also beim Projekt vor.
00:27:49: zum Beispiel haben wir ja auch eine denkmalgeschützte Fassade integriert geht auch noch einmal die Besonderheit von den Überbeugern aus.
00:27:54: Die rekonstruiert
00:27:55: wurde weil sie bei dem Bauarbeit zusammengefallen sind?
00:27:57: Das
00:27:57: kann passieren aber es ist dann wieder rekonstriert worden und man sieht damit im Endeffekt auch ne Zeitschicht.
00:28:02: Also das ist wichtig dass man das nicht komplett ausblendet wie man's bautechnisch macht.
00:28:06: Vorhaben wie dem Vorglaub, ich gefällt so eine Denkmalschütze Fassade zu rekonstruieren von den Kosten der wenigens Gewicht als würde ich im Bestand versuchen drei neue Wohnungen zu schaffen.
00:28:16: Da
00:28:16: steht mir dann der Denkmatschutz.
00:28:17: Ich nehme ein anderes Beispiel die Fritz-Kisselsiedlung.
00:28:19: Fritz Kisselsedlung steht unter Denkmarschutz und der Assembleschutz in Sachsenhausen dort haben wir achtzig Neue Wohnungen gebaut durch Aufstockung Und es gab eine Lösung mit dem Denkanschutz, indem wir eben gesagt haben Wir erhalten die Zeilenstruktur.
00:28:31: Wir setzen die obersten Geschosse die aufbauten so ab damit nochmal klar erkennbar ist welche Epoche is was.
00:28:37: Das sind klassische Möglichkeiten mit denen man umgehen kann.
00:28:41: Dachaufstockung im Denkmale-Schutz, das geht schon.
00:28:43: Also wenn man durchs Nordend läuft, wo wir auch denkmalgeschützte Gebäude haben... Auch da gibt es eben Dachgeschoss ausbauten beispielsweise.
00:28:50: Es gibt die berühmten oder die etwas prominenteren Beispiele Lorei und so weiter.
00:28:55: was ärgerlich war bald dort sehr spät erst gesagt wurde, dass das Gebäude- und Denkmalschutz steht.
00:29:00: Was auch damit zu tun hat, dass die Verwaltung teilweise nicht hinterhergekommen ist, die Bescheide quasi auszustellen.
00:29:06: Um das zu verbessern haben wir mit dem Land eine Kooperation eingeleitet, dass wir eine Stelle geschaffen haben beim Land, die jetzt zügiger diese Bescheid verschickt weil ein Denkmal ja Vorteile bringen kann.
00:29:16: Wenn Sie einen Denkmal haben und da investieren können sie super abschreiben.
00:29:19: Das heißt, Sie haben jedes Jahr einen steuerlichen Vorteil wenn Sie den Denkmale haben.
00:29:23: also wenn ich jetzt genügend Geld auf dem Konto liegen hätte und ich würde mir einen Denkmal holen und würde es umbauen.
00:29:29: Dann ist sich steuerlich ziemlich interessant, das dann auch entsprechend zu refinanzieren.
00:29:34: von daher die Wirtschaftlichkeit muss man nochmal differenzierter betrachten.
00:29:38: teilweise kann sogar ein Vorteil haben dass man denkmalgeschütztes Gebäude hat, dass man entsprechend weiterentwickelt und dann kann man Fördermittel usw.
00:29:44: ja auch noch mal eine Anspruch
00:29:44: nehmen.
00:29:47: Wir treffen zum Sommer diese Gast unserer Sommeredition.
00:29:50: Ein wirklich aktuelles Thema ist ja derzeit die Hitze.
00:29:54: In den vergangenen Wochen konnten wir in den Medien verfolgen, was es bedeutet über Tage hinweg mehr als thirty-fünf Grad zu haben.
00:30:01: das wirkt nicht nur auf Berotürme, die bestenfalls klimatisiert sind sondern auch auf zahlreiche öffentliche Gebäude.
00:30:10: ich denke jetzt gerade an Schulen und hitzefrei und dergleichen was auch volkswirtschaftliche Effekte hat wenn die Gebäute nicht im Zustand sind dass man sie so benutzen kann wie sie genutzt werden sollten.
00:30:21: also Wenn die Schülerinnen und Schüler Hitze frei haben, lernen sie ja nicht.
00:30:24: Und das wird sich dann irgendwann mal hinschlagen!
00:30:29: Was tut die Stadt Frankfurt jetzt ganz konkret gegen die Hitze?
00:30:33: Also ganz konkret – alle Kinder in Frankfurt dürfen kostenlos ins Schwimmbad?
00:30:37: Das ist eine Dauergeschichte, die haben wir eingeführt.
00:30:39: Dass eben der Eintritt in den Schwimmbäder kostenfrei ist für Kinder und Jugendliche.
00:30:45: Man
00:30:46: muss ja das ganze ganzheitlich sehen aber nee dass es ist ein natürlich, dass man kostenlosen Eintritte in die Schwimmbäde hat im Klimatischen Rheum.
00:30:54: Man kann jetzt nicht nur die Alternativen anbieten, sondern muss natürlich die Gebäude alle sanieren.
00:30:58: Das ist eine Aufgabe, die ansteht, wobei es die ersten Gebäuden abgeschlossen haben – also gerade wie man an die Schulen denkt.
00:31:04: Die ersten sind jetzt entsprechend saniert aber das ist eine riesige Aufgabe, der noch vor uns liegt.
00:31:09: Das verschwindet ja Milliarden!
00:31:10: Also das wird der städtische Haushalt in den nächsten zehn Jahren eigentlich hergeben, dass in dem Tempo zu sanieren, wie
00:31:15: es gebraucht
00:31:16: wurde?
00:31:16: Naja, der Frankfurter Haushalt ist nicht so schlecht wie man denkt.
00:31:19: Also wir haben jetzt dieses Jahr hatten wir drei Milliarden Euro Gewerbesteuereinnahmen und das letzte Jahr eine ähnlich hohe Summe.
00:31:25: Und es geht aus meiner Sicht darum dass wir diese Summe auch auf diesem Niveau halten und da verbauen gute Infrastruktur in die wir investieren müssen.
00:31:32: Wir haben das Thema Hitze oder das Thema Kälte von daher ist es das Thema energetisches Sanierung.
00:31:36: was aber auch wichtiger wird sind mehr kühle Orte außerhalb der Gebäude.
00:31:39: Wir brauchen mehr Schatten, wir brauchen mehr Aufenthaltsräume die auch außerhalb dieser klassischen Schulgebäude nutzbar um dann eben auch entsprechend die Unterrichtsmöglichkeiten anzubieten.
00:31:49: Wir haben zum Beispiel auch im Schönhofviertelblein, wir grünen Klassenzimmer also die auch genau diesen Aspekt haben dass man eben dann auch in den warmen Monaten dann entsprechend dem Schatten auch entsprechend lernen kann.
00:31:58: Schatten
00:31:58: ist so ein Stichwort!
00:31:59: Wir haben einen ganz prominenten Platz hier in Frankfurt.
00:32:01: das ist die Hauptwache und den Güteplatz.
00:32:04: wenn ich mich da umgucke dann suche ich Schatten mit der Lupe.
00:32:08: Das ist auch sicherlich etwas was in dem Bericht ihres Dezernatsfeld die Stadtplanung.
00:32:14: da tut sich seit Jahr nichts.
00:32:15: Es bleibt fünfzigtausend Quadratmeter Betonwüste, das wäre sehr effektiv glaube ich in der Innenstadt mal anzufangen
00:32:22: und
00:32:23: die Aufenthaltsqualität durch mehr Grünen zu steigern.
00:32:26: gibt es da konkrete Ideen was man an der Hauptwache in den nächsten hoffentlich Wochen oder auch Jahren sehen kann.
00:32:34: Also Götterplatz, Rathenau-Platz haben wir jetzt die nächste Baumaßnahme vor uns dort so einen Hochbeete angelegt werden.
00:32:39: Die mehr Grünen auf den Platz bringen sollen weil der zu steinern ist.
00:32:42: also das würde man heute so nicht mehr machen.
00:32:43: Es wird es jetzt zeitnah umgebaut.
00:32:46: an der Hauptwache haben wir die Situation dass ich unter der HauptWache ein fünftgeschossiger Bahnhof befindet mit allen möglichen Räumen.
00:32:53: das heißt es ist eigentlich ein Dach.
00:32:54: die Hauptwahl ist eigentlich in dach von einem Gebäude.
00:32:57: das heißt dort jetzt Bäume zu pflanzen ist auch einfach Was wir gemacht haben mit Sonnenschirme schon mal hingestellt.
00:33:02: Das ist ein erster Ansatz, das ein bisschen mehr Schatten da ist.
00:33:05: Der soll weiter ausgebaut werden, dass mehr Schaden hinkommt und wir haben die Situation, dass wir dort auch andere Schadenelemente brauchen.
00:33:13: Ganz konkret sind wir auch da mit der Hochschule im Austausch.
00:33:16: Es gibt jetzt neue Elemente, organische Photovoltaik Das heißt es sind kleine Platten, die sind nicht besonders dick.
00:33:23: Die kann man einfarben alle möglichen Farben, die ist flexibel und wir wollen diese Schatten-Elemente testen zunächst mal auf dem Gelände der Hochschule.
00:33:30: Und wenn sie's bewährt also so Praxistest dann kann man das auch an anderen Orten einsetzen.
00:33:34: ob das jetzt auf die Hauptwoche kommt weiß ich noch nicht.
00:33:36: das ist jetzt nicht festgelegt.
00:33:38: An der Hauptwache selbst haben wir verschiedenste Dinge in den letzten Jahren ausprobiert und getestet.
00:33:43: Und festgestellt, der Nutzungsdruck ist enorm auf der Hauptbach.
00:33:45: Wir haben dort Baustellenverkehr, wir haben dort Demonstrationen, Veranstaltung, Großsportereignisse.
00:33:51: Jeden Tag neunzigtausend Personen die drüber laufen.
00:33:54: Das heißt, dort jetzt in Virasen zu sehen kann man vergessen.
00:33:57: das wird nicht funktionieren.
00:33:59: Deshalb müssen wir eben mit dieser Rauigkeit arbeiten und auch neue Möbel ausprobieren Neue Schattenelemente.
00:34:05: dort ausprobierendes wird nach und nach kommen.
00:34:09: Wir haben über Hitze gesprochen, Herr Prof.
00:34:11: Gwächenberger.
00:34:12: Wir haben ihr Dezernat gesprochen und kommen nochmal auf die historische Bedeutung ihres Dezternats.
00:34:19: Frankfurt hat Stadtplanarist schon eine Geschichte, die bemerkenswert ist.
00:34:24: Wir hatten Ernst Mai – wir erinnern uns an die legendäre Frankfurter Küche – eine Persönlichkeit, die Frankfurt geprägt hat und eine Erfindung, die seinerzeit revolutionär war.
00:34:35: wenn sie in fünf Jahren auf ihre Amtszeit zurückblicken Woran messen Sie selbst, dass sie erfolgreich waren?
00:34:43: an gebauten Wohnungen?
00:34:44: An fertig gestellten Wohnungen.
00:34:46: An einer grünen Zeit?
00:34:49: An einer größeren Innenstadt?
00:34:53: Zunächst mal hat das neue Frankfurt unter Ernst Mai ein Leitgedanken gehabt, nämlich, dass Stadt und Landschaft immer zusammen gedacht werden muss.
00:34:59: Das ist ein Leidgedanke, den ich verfolge und in meinen Projekten umgesetzt sehen möchte.
00:35:04: Von der sind es verschiedene Dinge.
00:35:05: Können Sie mal ein Beispiel dafür machen?
00:35:07: Ja, die Einhausung zum Beispiel.
00:35:08: Die Einhäusung der A-Sex-Six-Eins ist so ein Projekt.
00:35:11: Wir möchten ja eine Kühnverbindung herstellen vom Kündersburgpark bis zum Hutpark.
00:35:15: Möchten die Autobahn A-Sixtein zwischen Barnheim und Sektbach überdeckern auf der Länge von eins Komma drei Kilometern.
00:35:21: Und da bin ich ganz intensiv am Arbeiten dran mit dem Land am Abschirm.
00:35:24: Die Ämter sind zusammengeführt um das voranzubringen.
00:35:27: Das Projekt wird nicht in fünf Jahren fertig werden, sondern da ist der Plan Ende der dreißiger Jahre.
00:35:31: Wir möchten darauf denn ein Bundesgartenschau machen – also wir, Tina Zapf-Rotrieges und ich haben das angestoßen mit Magdiosiv gemeinsam dort zum Beispiel oder den neuen Stadtteil dass der vorangekommen ist auf die anderen Seite der Stadt wo wir auch eben neue Königflächen anlegen, neue Parkanlagen anlegen aber auch Wohnungsbau voranbringen.
00:35:47: Und in der Innenstadt möchte ich die Hochhauspromenade voran bringen.
00:35:50: Das heißt, von der alten Oper runter bis zu mein Ufer eine Verbindung zum Museums-Ufer schaffen und die Hochhäuser öffnen und auch auf die Dächter der Hochhäusern mehr Grün bringen.
00:36:00: Sie kennen das Projekt VOR?
00:36:01: Da gibt es ja die neue Dachterrasse dieser Ansatz der Dachterasse.
00:36:04: Das möchte ich übertragen noch für andere Gebäude um so ne zweite Ebene Innenstadt reinzubekommen.
00:36:08: Von daher, Ich möchte mich nicht an Zahlen messen lassen, auch wenn ich ordentliche Zahlen liefern will Aber mir geht es darum, dass die eine qualitative Beurteilung.
00:36:17: Also wurde die Stadt zum besseren Weiterentwickelt in den letzten Jahren oder nicht?
00:36:22: Das ist aus meiner Sicht die zentrale Messgröße, worüber ich gerne reden würde.
00:36:27: Und woran wollen Sie persönlich erinnert werden?
00:36:29: wenn man nach fünf Jahren oder nach Ihrem Abschied als Dezernin Markus Gwechenberg gehört was soll man dann assoziieren mit Ihrem Namen?
00:36:39: Ich würde mich freuen, wenn die Projekte, die wir jetzt angestoßen haben unter Mike Josef begonnen, mit Mike Joseff begonnen dass die umgesetzt werden.
00:36:48: Schöner Viertel ist das erste Projekt was fertig wird gerade wo ich ganz intensiv Trank gearbeitet habe vor auch.
00:36:55: Dass man sagt da hat irgendwie... Da ist etwas Neues nach Frankfurt gekommen.
00:36:59: es sind neue Orte entstanden und es sind auf der einen Seite Hochhäuser entstanden die wichtigsten für die Finanzdienstleistungsindustrie.
00:37:08: wir haben neue Arbeitsplätze dort angesiedelt Und gleichzeitig sind aber auch rauere Orte, coole Orte nochmal mehr in Frankfurt entstanden.
00:37:14: Wie zum Beispiel die Dondorf-Druckerei auf dem Kulturkampus in Bockenheim oder im Gutleutviertel wo jetzt gerade Exorange Beachhits gerade eröffnet haben, wo wir das Interim vom Schauspiel hinten auf der Gutleutschstraße hinbringen.
00:37:27: Also solche Orte die es in Frankfurt bisher noch nicht so gab.
00:37:29: also das würde ich mich freuen wenn ich daran gemessen werde weil das ein bisschen mit mir verbindet dass auf der einen Seite herausragende Orte entstanden sind die Skyline angereichert haben Gleichzeitig neue coole Orte entstanden sind auch erhalten geblieben und lebendige Quartiere, in denen man sich wohlfühlt gebaut wurden.
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